Krankenpflegeschule für Hainburg?

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 28.11.2012
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Die Schaffung einer Ausbildungsstätte für „Diplom Gesundheits – Personal“ und Pflegehelfer hat Priorität

Mit der Schließung der AUSTRIA TABAKWERKE in Hainburg sind Hunderte Arbeitsplätze verloren gegangen. Ein traditionelles Unternehmen ist Geschichte geworden. Dabei sind Arbeitsplätze in der Heimatregion gerade für junge Leute aus den Bezirken Bruck an der Leitha und Gänserndorf von unschätzbarem Wert.

Neue Impulse am Arbeitsmarkt sind gefragt 

Deshalb wollen wir hier eine Idee, die wir vor Jahren der damals zuständigen Landesrätin Liese Prokop vorgetragen haben, wieder aufgreifen. Sie hielt  die Idee einer Schwestern/Pfleger- Schule schon damals für sehr gut.

Eine Pflegeschule in Zusammenarbeit mit dem Hainburger Landesklinikum Thermenregion und dem Pflegeheim könnte der Region neue Impulse und neue Arbeitsplätze schaffen.

Dass ein enormer Mangel an Pflegekräften besteht ist unbestritten und dass die bestehenden Pflegeschulen die Anzahl an Fachkräften nicht in ausreichender Zahl ausbilden können um den Bedarf zu decken, ist belegbar. Laut Statistik arbeitet jede diplomierte Krankenschwester (DGKS) durchschnittlich nur 5 Jahre am Krankenbett.

Allein am Hainburger Landesklinikum kommen von 321 Beschäftigten 64 aus benachbarten EU-Ländern.

Dass ein reiches Land wie Österreich seine zur medizinischen Versorgung notwendigen Diplom–Kranken- und Pflegekräfte nicht in ausreichendem Maße selbst ausbildet ist unverständlich. Die Abwerbung von medizinischem Fachpersonal aus den Nachbarländern ist für Österreich zunächst zwar die billigste Lösung, verursacht aber in den betroffenen Ländern ein Vakuum im medizinischen Bereich und versperrt der eigenen Jugend die Ausbildung an geeigneten Kranken- und Pflegeschulen.

Leerstehende Räumlichkeiten für die Unterbringung einer Ausbildungsstätte gäbe es in Hainburg genug. Es bietet sich an, mit den Eigentümern des alten Gerichtsgebäudes und des ehemaligen Landespflegeheimes an der Landstraße (Ulrichsheim) Kontakte aufzunehmen.

Bewerberinnen und Bewerber aus Hainburg und den umliegenden Gemeinden sollten bei der Aufnahme Vorrang haben.

 

Paul Pagacs, Liste Hainburg

Zuletzt geändert am: 28.11.2012 um 22:23

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Kommentare

DRAN BLEIBEN!!!! von Gast am 21.01.2013 um 14:51
Hoffentlich geht 2013 wirklich was weiter - es wäre wünschenswert
oh ja, regionale Arbeitskräfte, regionales Gemüse und Medikamente aus regionalen Kräutern von Gast am 26.01.2015 um 21:05
Ich stimme zu!

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